Der November zeigt dann die intensiven roten und gelben Farben des Laubes und oft auch schon die pure Eleganz der Bäume, die ihr Blattwerk bereits in den ersten Herbststürmen verloren haben. Das Rascheln des gefallenen Laubes und das Rauschen des Windes ist die Melodie des Herbstes. Die Straßen und Wege sind mit einem bunten Flickenteppich aus bunten Blättern bedeckt, in den Pfützen spiegelt sich schillernd das Sonnenlicht. Und hier und da präsentieren einige Blumen noch ausgelassen die intensiven Farben ihrer Blüten.

Zum Dezember hin spürt man die einkehrende Ruhe, die immer mehr Besitz von der Natur nimmt  und auch die eigene Stimmung wird ruhiger und nachdenklicher. Nun sind es kaum noch Farben, sondern Formen, die unsere Blicke in ihren Bann ziehen. Und die Formen werden zu Shilouetten, erst klar, dann schemenhafter und verschwommener im fahlen dunklen Schein des kurzen Tages, in dessen Luft schon der Duft des Winters liegt.

 

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