Die Spermatozoiden werden in den männlichen Sexualorganen, den Antheriden gebildet, die meist keulenförmig sind. Die Samenzellen gelangen mit Hilfe von Geißeln zur Eizelle und benötigen für ihren Weg dorthin eine Wasserbrücke.
Durch die Befruchtung entsteht eine Keimzelle, die mit einem vollständigen, also doppelten Chromosomensatz ausgestattet ist, die Keimzelle ist diploid. Sie bildet eine ebenfalls diploide
Pflanze aus, die mit einem Stiel versehene Sporenkapsel, die auf der Moospflanze angesiedelt ist. Die Moospflanze selbst ist haploid, d.h. sie besitzt nur einen einfachen Chromosomensatz.
In der Sporenkapsel werden nun mit einer Reifeteilung die ebenfalls haploiden Sporen gebildet. Bei günstigen Verhältnissen werden die Sporen dann freigesetzt und bilden zunächst einen
fadenförmigen Vorkeim, das Protonema. An diesem Keimfaden bilden sich dann als Knospen wie an einer Perlenkette aufgereiht die eigentlichen Moospflanzen, die wie bereits erwähnt ebenso wie die
Sporen nur einen haploiden Chromosomensatz besitzen. "Diesen regelmäßigen Wechsel zwischen zwei Generationen mit einfachem und doppeltem Chromosomensatz bezeichnet man als
Generationswechsel. Die Generation, auf der die Sexualzellen (Gameten) entstehen, wird Gametophyt genannt (hier die grüne Moospflanze), und die Generation, die nach einer
Reduktionsteilung Sporen bildet, bezeichnet man als Sporophyt." 3) Anders als bei allen anderen Pflanzen ist bei den Moosen der Gametophyt wesentlich auffälliger und dominierender gestaltet als der Sporophyt.
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