Botanischer Name

Phytolacca dioica

Synonyme

Ombú, Kermesbeere, Bella Sombra

Systematik

Famile Phytolaccaceae, Ordnung Caryophyllales

Herkunft, Verbreitung

Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay

Beschreibung

 

 

Immergrüner Baum mit einer Höhe von bis zu 15 m.

Sukkulenter Stamm mit weichem nachgiebigen Holz, der mit den Jahren an der Basis stark verdickt, beobachtet wurde ein Umfang von bis zu 15 m. Bereits wenige Monate alte Jungpflanzen bilden einen an der Basis leicht verdickten Stamm. Knorrige, weit verzweigende Äste, gefurchte Rinde, hellgrau bis graubraun

 

Blätter ganzrandig, länglich herzförmig spitzoval, fiedernervig, glänzend dunkelgrün, bis etwa 20 cm lang, Blattstiele bis ca. 10 cm lang.

 

Blüten einhäusig, kugelig, grünweiß, ca. 1 cm durchmessend an ca. 25 cm langen Trauben.

Früchte grünlich gelb, mehrfach eingeschnitten mit halbtransparenter Fruchthülle in dichten, bis zu 25 cm langen Trauben.

Blütezeit Frühjahr, Fruchtstand Sommer bis Spätherbst.

Die reifen Blätter und die Früchte des Ombú sind giftig und werden z.T. als homöopathische Heilmittel verwendet. Die Kermesbeerengewächse (Phytolaccaceae) sind in erster Linie Kräuter, die baumartige Gestalt des Ombú ist für diese Familie sehr ungewöhnlich.

Standort

Subtropisches Klima, einziger urspünglicher Baum der argentinischen Pampa, vollsonniger bis halbschattiger Standort mit lockerem humosen Boden.

Die Fotos zeigen ein ausgewachsenes Exemplar auf Korsika, eine noch unreife Frucht und eine wenige Monate alte Jungpflanze, deren Stamm bereits beginnt zu verholzen.
Alle Fotos: Marco Kluge

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© Marco Kluge 2001 - 2003 alle Rechte vorbehalten