Immergrüner Baum mit einer Höhe von bis zu 15 m.
Sukkulenter Stamm mit weichem nachgiebigen Holz, der mit den Jahren an der Basis stark verdickt, beobachtet wurde ein Umfang von bis zu 15 m. Bereits wenige Monate alte Jungpflanzen bilden einen an der Basis leicht verdickten Stamm.
Knorrige, weit verzweigende Äste, gefurchte Rinde, hellgrau bis graubraun
Blätter ganzrandig, länglich herzförmig spitzoval, fiedernervig, glänzend
dunkelgrün, bis etwa 20 cm lang, Blattstiele bis ca. 10 cm lang. Blüten einhäusig, kugelig, grünweiß, ca. 1 cm durchmessend an ca. 25 cm langen Trauben. Früchte grünlich gelb, mehrfach eingeschnitten mit halbtransparenter Fruchthülle in dichten, bis zu 25 cm
langen Trauben.
Blütezeit Frühjahr, Fruchtstand Sommer bis Spätherbst. Die reifen Blätter und die Früchte des Ombú sind giftig und werden z.T. als homöopathische Heilmittel verwendet. Die Kermesbeerengewächse
(Phytolaccaceae) sind in erster Linie Kräuter, die baumartige Gestalt des Ombú ist für diese Familie sehr ungewöhnlich. |