Beschreibung Foto: Botanik Online (1)
 Foto: Marco Kluge |
Baumartiges immergrünes Kraut mit einzelnem weichen Stamm und fächeriger Baumkrone, palmenartige Gestalt, Wuchshöhe bis etwa 4 m, maximal werden
bis zu 10 m erreicht. Mehrjährig, schnellwachsend, tropisch.
Stamm weich, innen hohl mit schwammartiger Innenstruktur, glatte grüne Rinde mit dreieckigen Blattnarben. Äste bzw. Verzeigungen werden erst bei älteren Exemplaren
ausgebildet.
Blätter langstielig, spiralig direkt vom Stamm ausgehend, handförmig fiederteilig, bis zu einem Meter durchmessend und ledrig. Blüten vorwiegend zweihäusig, teilweise kommen aber auch hermaphrodite Pflanzen vor. Fünf
sternförmig angeordnete Blütenblätter, männliche Blüten trichterförmig, doldenartig angeordnet, weiß und bis ca. 4 cm lang. Weibliche Blüten bis 5,5 cm, gelbweiß, kurzstielig und verzweigt angeordnet. Beide Blüten bilden Früchte, in den
Handel kommen aber die höherwertigen weiblichen Früchte. Melonenartig, anfangs grüne, im reifen Zustand gelbe etwa handgroße Früchte mit lederartiger Haut. Die Früchte entspringen direkt am Stamm, stehen dicht um den Stamm herum angeordnet
und sind eigentlich Beeren. Einige Papayasorten entwickeln mit bis zu 5 kg etwa zehnmal schwerere Früchte als die in den Export gelangenden. Fruchtfleisch gelblich orange bis orangerot oder lachsfarben, in der Mitte der Frucht zahlreiche
(bis zu 700) in einer Kugelform angeordnete kugelige Samen, die einzeln von einer flüssig gefüllten Fruchthülle umgeben sind. Samen ca. 3 mm durchmessend mit rauher Oberfläche. In Größe, Gestalt und Struktur sind sie mit Pfefferkörnern
vergleichbar.
Blütezeit und Fruchtstand im Verbreitungsgebiet ganzjährig.
Die Samen erinnern in ihrem Aussehen an kleine Pfefferkörner
Foto: Marco Kluge |
Standort |
Tropisches bis subtropisches Klima mit Temperaturen um 25° C bei mittlerem Wasserbedarf, Boden lehmig, locker, leicht sauer, sonniger Standort.
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